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Die Geschichte des Iberischen Schinkens

Die Geschichte des Iberischen Schinkens

Schon bevor die Römer die Iberische Halbinsel eroberten, wurden hier Schweine und Schinken produziert. Die Iberer handelten bereits damals mit Olivenöl, Wein, Schinken und Wurstwaren. Das Schwein war sehr geschätzt und unter der Herrschaft von Augusto und Agripa (45-10 v.Ch.) waren sogar Münzen im Umlauf, auf denen ein iberischer Schinken abgebildet war .

Unter römischer Herrschaft  wurde die Schlachtung des Schweins vom Koch durchgeführt, der immer ein geachteter Sklave war. Aber später wurden dafür spezielle Köche auserwählt, die sogennanten “vicarious supra cenas”.  Das meistgeschätzte Stück des Iberischen Schweins war der Schinken, der nur von den Reichsten der Gesellschaft konsumiert wurde. Ausserdem waren Wurstwaren und gesalzene Teile des Schweins sehr beliebt, wie zum Beispiel Rippchen, Speck und der Schweinskopf.

In Rom widmete man sich während vieler Jahrhunderte der Production und Verarbeitung der Iberischen Schinken. In vielen Schriften und Büchern wird dies beschrieben und bis heute hat sich daran nicht viel geändert.

Im damaligen Tarraco (heute Tarragona) wurden ebenfalls Schinken hergestellt. Man hat dort einen teilweise fossillierten Schinken gefunden, der ungefähr auf 2000 Jahre geschätzt wurde.

Später im Mittelalter wurde die Tradition der Schinkenherstellung vor allem durch die Mönche in den Klostern weitergeführt. Sie pflegten ihre Gemüsegärten und zogen jedes Jahr einige Schweine groß. In ihren Speisekammern gab es immer genügend Lebensmittel, sowohl für die Priesterschaft als auch für Leute auf der Durchreise, die im Kloster um Unterkunft baten.

Im 12. und 13. Jahrhundert wurde Spanien’s Süden  weiter besiedelt. Somit hatte man mehr Weiden und Land zur Verfügung und die Schweinezucht breitete sich weiter aus. Stück für Stück wurden die Schlachtfeste und die Herstellung von Iberischen Schinken und Wurstwaren zur Tradition in den Dörfern was sich bis heute erhalten hat.

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